Ich sagte ich schaue nicht künstlich sondern wie ein Studio liefert, nicht umsonst habe ich Yamaha A4A und 82 Zoll LG
Spätestens bei der XBOX schaust du eben nicht mehr, "wie ein Studio liefert". Dein Fernseher erkennt per HDMI das angeschlossene Gerät und halbwegs aktuelle Geräte (mein TV ist z.B. von 2020 - daher der Begriff "halbwegs") schalten automatisch den Gaming Modus an. Einerseits will man das, weil ein Teil der Bildverbesserungen zu Gunsten der Latenz abgeschaltet werden und viele Fernseher nur im Gaming-Modus VRR erlauben, andererseits werden vom Hersteller für Spiele als hilfreich empfundene Funktionen erst einmal zugeschaltet.
Mein Fernseher ist nicht von LG, standardmäßig scheint aber mindestens ein Scharfzeichner und ein sogenannter "Black Stabilizer" bzw. "Schwarz-Stabilisator" aktiv zu sein.
hat dazu einen recht aktuellen Artikel für ein 65 Zoll Modell, aus dem man neben einem Vergleichsbild das folgende entnehmen kann:
Bedauerlicherweise ist der Wert 0 allerdings [...] auch nicht die neutrale Einstellung für den Schwarz-Stabilisator. Dieser Wert dunkelt das Bild extrem ab [...]. LG selbst gibt wiederum keinerlei Hinweise darauf, welche Stufe man wählen sollte, will man das Bild möglichst ohne Eingriffe genießen.
Also weder Standard noch 0 ist das, was das "Studio liefert". Die Standardeinstellung ist wohl eher für First-Person-Shooter, bei denen der Nutzer in dunklen Bereichen noch alles erkennen will.
Kurzum: Wie
@Punx bereits sagte - der Unterschied von 8 Bit (SDR) zu >=10 Bit (HDR) ist vermutlich nicht das Problem.
PS: Selbst wenn du beim Filme abspielen sämtliche Bildverbesserungen ausschaltest, heißt das übrigens nicht, dass der Bildprozessor inaktiv ist - egal ob SDR oder HDR. Die auf die Allgemeinheit geschätzte Gammakurve ist immer aktiv, Chroma Upsampling muss bei sämtlichem Blu-ray und Streaming Material laufen, bei OLEDs läuft immer ein Automatic Brightness Limiter, bei HDR-Quellen läuft immer Tone-Mapping, die Topmodelle haben WOLED-Panels, etc.
Zur eigentlichen Frage: In meinem Haushalt gibt es Abonnements für Prime, Netflix und bei Bedarf Disney Plus. Da ich persönlich Filme und Serien nicht nebenbei konsumiere und die Zeit für aktiven Konsum durch Arbeit und Familie recht rar ist, lade ich mir die fünf Filme pro Monat aber in der Regel von hier oder gehe ins Kino. (Zumindest dort besteht innerhalb meines Freundeskreises noch die Konvention, dass das Smartphone für zwei Stunden in der Tasche bleibt.)
Vorteil davon: Ich habe eine kuratierte Sammlung, die ich sehen will, statt einen Katalog, der mich erschlägt. Das schlechte Gewissen plagt mich nicht: Die Abonnements werden bezahlt und bis vor wenigen Jahren war eines meiner Hobbys, wöchentlich ins Kino zu gehen.